Auslandssemester im Studiengang "Tourism, Leisure and Recreation Management" an der University of Mauritius. Ein halbes Jahr im Paradies - 4 Monate Urlaub studieren + 2 Monate Urlaub machen!

Montag, August 21, 2006

Ersti-Party, dann das Studium...

Die erste Woche der Lehrveranstaltungen war recht gemuetlich, da aus u.g. Gruenden nur 2 meiner 5 Kurse stattfanden. Mittwoch hatte ich noch "Managing Change in Tourism & Leisure". Freitag musste ich aus dem Hotel auschecken, da eine Verlaengerung nicht moeglich war. Netterweise hat mich Shervin (Sohn unseres neuen Vermieters) 2 Tage beherbergt.

Freitag abend war ich mit ihm bei einer Gruppe von 6 US-amerikanischen Gaststudenten, die eine Villa am Strand von Pointe aux Sables bezogen haben.

Samstag war die Fresher's Party des AStA in einer Kellerdisko (Saxo) in Beau Bassin. Ich habe mich koestlich amuesiert (ueber die kulturellen Unterschiede zu deutschen Ersti-Parties):

  • Die Party war fuer 12 - 18 Uhr (tagsueber) veranschlagt. Hm. Pourquoi? Die meisten Studis hier sind indischer Abstammung. Und viele Maedels haben zu Hause zu sein, sobald es draussen dunkel ist.
  • Ich war um 14 Uhr da und die Party war in vollem Gange. Die Disko war nicht ganz voll, aber die Tanzflaeche war ueberfuellt.
  • Die Leute haben den Anlass offensichtlich genossen, Alkohol & Nikotin zu konsumieren. Abstuerze habe ich trotzdem keine erlebt. Da haben die Indo-Mauritier den Indern einiges voraus. Groesster Wirtschaftszweig auf Mauritius ist der Zuckerrohranbau, nicht Tourismus. Da wird also jaehrlich so einiges an Rum hergestellt und auf herkoemmliche Art auch wieder vernichtet... Ausserdem lieben die Mauris ihr Phoenix-Bier (geht gekuehlt wirklich gut runter! Kritische Rezension).
  • Die Musik - naja. Indische House/Techno/Trance-Mucke (fuer mich ist das alles dasselbe). Besonders interessant: die indischen Remixes der europaeischen Charthits aus den vergangenen 15 Jahren. Die Leute sind abgegangen, man muss es erlebt haben. Incroyable...

Die ausfuehrliche freizeitwissenschaftliche Analyse koennt ihr naechstes Jahr in meiner Diplomarbeit nachlesen! ;-)
Gegen 17 Uhr musste ich die Party verlassen, da ich noch zum Grillen am Strand eingeladen war. Bei Sonnenuntergang gings los. Nachdem ich dargelegt hatte, was es bedeutet, einmal im Saarland gelebt zu haben, wurde ich auch gleich zum Grillmeister ernannt. Als ich den Krautsalat mit der Hand essen musste, habe ich mich gefuehlt wie bei meinem ersten Doener. Aber es war gluecklicherweise schon dunkel, sodass mich trotz Fackelschein niemand sehen konnte.

Gestern hat mich Symteesha (Kommilitonin) zu ner Inselrundfahrt mit ihren Eltern eingeladen. Wir sind erst an die Ostkueste und dann ueber den Norden die halbe Kueste der Insel abgefahren in den Westen. Zwischendurch mal gehalten um ne Runde zu schnorcheln. Trauminsel!

3 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hallo, Florian,

du hast ja bisher wirklich Glück mit Deinem Paradis. Bodo und ich sind immer ganz gespannt darauf, welche interessanten Leute du getroffen hast und was es wieder zu entdecken gab. Liebe Grüße aus dem gar nicht so sonnigen Hamburg
und bis zum nächsten Bericht von
Garbi und Bodo. 22.08.2006

22 August, 2006 09:18

 
Blogger bjoern@mumbai said...

Yo mann,

also Grilltechnisch schlaegst Du mich doch hoechstens am Schwenker!

So: Hiermit steht es fest: Herausforderung zum Grillwettbewerb um Festzustellen, wer denn der wirkliche Grillmaster ist!

22 August, 2006 09:56

 
Blogger inselsheriff said...

OK - angenommen!
Tag der Wahrheit:
Saarlaendische Grillmeisterschaft 2007 in Losheim am See.

22 August, 2006 16:10

 

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