la dolce vita
Marias Ankunft war also Donnerstag, morgens in aller Frühe. Tagsüber haben wir die Lagune vor der eigenen Haustür genossen.
Freitag waren wir mit Christin (der anderen deutschen Gaststudentin) im Casela Park.
Da gibts neben vielen seltsamen Tieren auch seltsame Pflanzen, wie diese Feige.
Natürlich haben wir auch die einstündige Safari für 1,25€ pro Person mitgemacht und dabei einen brütenden Strauß gesehen.
Das Ding aus dem Sand...

Nach ausgiebigem Schnorcheln am Samstag in Flic en Flac sind wir abends zum Konzert von David Guetta. Nicolas (Kapitän meiner Uni-Volleyball-Mannschaft und Nationalspieler) hatte Freikarten organisiert. Ich mag eigentlich keine House-Musik, aber bei dem DJ hab sogar ich getanzt. Er hat nämlich Nirvana etc. zwischen seine Beats gemixt. Das Konzert war in der Zitadelle, die mitten in Port Louis auf einem Hügel steht, sodass man einen wunderschönen Ausblick über die Hauptstadt bei Nacht hat.Sonntags waren wir bei Shervin eingeladen zu ner Garagen-Party. War ja noch Semesterferien. Es gab natürlich wieder gut zu essen und dann wurde zu Séga aus der Konserve getanzt. Séga ist Musikrichtung und auch Tanz. Der harte Alkohol wurde aus Limonaden-Flaschen ausgeschenkt und geraucht wurde draußen um die Ecke, da die Eltern es ja sonst hätten sehen können...
Montag sind wir die Westküste abgefahren
von Albion über Pointe aux Sables,
Sable Noir (der einzige Strand mit schwarzem Sand, davor liegen zwei Wracks im Wasser),
Baie du Tombeau bis Baie de l'Arsenal.Von dort gings in den Botanischen Garten "Sir Seewoosagur Ramgoolam" in Pamplemousses (der älteste Botanische Garten der Südhalbkugel).
Ein wunderschön angelegter Park mit jahrhunderte alten Bäumen un 85 Palmen-Arten.
Ein Mangrovenreiher lauerte an einem Wassergraben auf Nahrung.
Mit einem großen Schlenker über den Stausee La Nicolière gings südlich der Moka Range (Bergkette) wieder heim.
Dienstags sind wir mit dem Bus nach Port Louis gefahren.
Dort haben wir dann die Markthallen besucht, wo Kleidung, Lebensmittel und Kunsthandwerk verkauft werden.

Überall geht es sehr trubelig zu und ständig wird man angesprochen von allen Seiten. Die Verkäufer erzählen immer, wie toll doch der Preis ist, zu dem sie gerade dir ihr Produkt anbieten, um dich aber eigentlich voll übers Ohr zu hauen.Mittwoch haben wir ne Bootstour zur Ile aux Bénitiers (Insel der Weihwasserbecken) gemacht.
Eigentlich sollte es wieder ein Delfin-Trip sein, jedoch haben wir keine Meeressäuger gesehen. An der Außenseite des Riffs wurden wir mal zu ner Runde schnorcheln ausgesetzt.
Dann gings weiter vorbei am Crystal Rock zur (unbewohnten) Insel.
Dort erstmal am Strand chillen, mittags grillen, traditionelle Musikunterhaltung und ein paar Händler mit sehr einfallsreichen Verkaufsständen...


und die erste gemeinsame Woche war vorbei.



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